03.12.2025 10:03 | dbb beamtenbund und tarifunion | Politik
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0 Bewertung(en) Bewertung schreibenAuftakt Einkommensrunde Länder / Geyer fordert Sachargumente statt markiger Worte
Berlin (ots) -
"Die Länderarbeitgeber müssen jetzt die richtigen Prioritäten setzen und die Funktionsfähigkeit des Staates sichern", erklärte der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer vor Beginn der ersten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin.
"Was wir jetzt brauchen, sind ernsthafte Verhandlungen. Sachargumente statt markiger Worte", so Geyer weiter. "Unsere Forderung nach sieben Prozent, mindestens 300 Euro ist keineswegs 'ritualisiert astronomisch', wie der TdL-Vorsitzende Andreas Dressel behauptet. Das ist der sachlich begründete und angemessene Einstieg in Verhandlungen über konkurrenzfähige, faire und motivierende Einkommensbedingungen im Landesdienst."
In den nächsten Wochen stünden komplizierte Verhandlungen mit der TdL bevor. Geyer: "Uns fehlen jetzt schon 600.000 Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. In den nächsten zehn Jahren gehen weitere 1,4 Millionen in den Ruhestand - ein Großteil davon bei den Ländern. Der Arbeitgeber Staat muss auf einem schrumpfenden Nachwuchskräftemarkt unbedingt konkurrenzfähiger werden. Das ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre und der anstehenden Verhandlungen. Ich bin gespannt, welche Vorschläge die TdL hierzu mitbringt."
Die Kernforderungen:
- Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro
- Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozentpunkte
- Laufzeit 12 Monate
Hintergrund:
Hintergrund: Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Es sind drei Verhandlungsrunden für den 3. Dezember 2025, den 15./16. Januar sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart. Alle Informationen zur Einkommensrunde gibt es unter dbb.de/einkommensrunde.
Pressekontakt:
dbb - beamtenbund und tarifunion
Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
Fax: 030.4081-5599
Email: zitka@dbb.de
Original-Content von: dbb beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell
"Die Länderarbeitgeber müssen jetzt die richtigen Prioritäten setzen und die Funktionsfähigkeit des Staates sichern", erklärte der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer vor Beginn der ersten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin.
"Was wir jetzt brauchen, sind ernsthafte Verhandlungen. Sachargumente statt markiger Worte", so Geyer weiter. "Unsere Forderung nach sieben Prozent, mindestens 300 Euro ist keineswegs 'ritualisiert astronomisch', wie der TdL-Vorsitzende Andreas Dressel behauptet. Das ist der sachlich begründete und angemessene Einstieg in Verhandlungen über konkurrenzfähige, faire und motivierende Einkommensbedingungen im Landesdienst."
In den nächsten Wochen stünden komplizierte Verhandlungen mit der TdL bevor. Geyer: "Uns fehlen jetzt schon 600.000 Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. In den nächsten zehn Jahren gehen weitere 1,4 Millionen in den Ruhestand - ein Großteil davon bei den Ländern. Der Arbeitgeber Staat muss auf einem schrumpfenden Nachwuchskräftemarkt unbedingt konkurrenzfähiger werden. Das ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre und der anstehenden Verhandlungen. Ich bin gespannt, welche Vorschläge die TdL hierzu mitbringt."
Die Kernforderungen:
- Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro
- Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozentpunkte
- Laufzeit 12 Monate
Hintergrund:
Hintergrund: Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Es sind drei Verhandlungsrunden für den 3. Dezember 2025, den 15./16. Januar sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart. Alle Informationen zur Einkommensrunde gibt es unter dbb.de/einkommensrunde.
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Dr. Frank Zitka
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