07.11.2025 11:54 | PHOENIX | Medien / Kultur
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0 Bewertung(en) Bewertung schreibenKlimaaktivistin Luisa Neubauer: "Es geht nicht darum, uns Ökos einen Gefallen zu tun"
Bonn (ots) -
Kurz vor der Klimakonferenz COP 30 in Belém kritisiert die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Zögerlichkeit der europäischen Staaten. Im Interview mit dem TV-Sender phoenix sagte sie: "Es geht nicht darum, uns Ökos einen Gefallen zu tun, sondern den Menschen den Respekt zu zeigen, dass man sie informiert, dass man sie aufklärt, dass man ihnen eine Chance gibt, zu begreifen, was da im Raum steht. Und dass man damit aufhört mit dieser billigen Polemisierung, in der so getan wird, als wäre es Klima oder Wirtschaft." Zwar habe man in Deutschland und Europa über 150 Jahre eine fossil getragene Wirtschaft aufgebaut, die man nicht einfach in wenigen Jahren umbauen könne. Dennoch werde jedes verlorene Jahr am Ende "unglaublich viel" kosten. "Und das jetzt gerade in diesen entscheidenden Tagen die EU da die Nerven verliert, ist kein gutes Zeichen", so Neubauer. Sie hätte sich dagegen gewünscht, dass Europa beim Thema Klimaschutz vorangeht.
Bei der anstehenden Klimakonferenz im brasilianischen Belém müsse nun gezeigt werden, dass das Pariser Abkommen stehe, auch wenn das 1,5-Grad-Ziel in diesem Jahrhundert nur noch schwer einzuhalten sei. Die Versprechen dahinter, niemanden zurückzulassen und um jedes Zehntelgrad zu kämpfen, blieben aber bestehen und müssten nun finanziell unterfüttert werden. Neubauer zufolge müssten gerade Staaten wie Deutschland jetzt zeigen, dass sie sich von Ausreißern wie Donald Trump nicht verrückt machen ließen: "Die Mehrheit der Staaten weltweit fährt einen ökologischen Kurs. Das heißt, Ausstieg aus Fossilen, Einstieg in die Erneuerbaren. Und da sollte Deutschland zeigen: Wir sind nicht die, die hinterhertrödeln und jetzt gerade auf den schwierigen Metern irgendwie die Laune verlieren. Sondern wir sind diejenigen, die selbstbewusst vorangehen."
Das ganze Gespräch sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/wPD
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Kurz vor der Klimakonferenz COP 30 in Belém kritisiert die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Zögerlichkeit der europäischen Staaten. Im Interview mit dem TV-Sender phoenix sagte sie: "Es geht nicht darum, uns Ökos einen Gefallen zu tun, sondern den Menschen den Respekt zu zeigen, dass man sie informiert, dass man sie aufklärt, dass man ihnen eine Chance gibt, zu begreifen, was da im Raum steht. Und dass man damit aufhört mit dieser billigen Polemisierung, in der so getan wird, als wäre es Klima oder Wirtschaft." Zwar habe man in Deutschland und Europa über 150 Jahre eine fossil getragene Wirtschaft aufgebaut, die man nicht einfach in wenigen Jahren umbauen könne. Dennoch werde jedes verlorene Jahr am Ende "unglaublich viel" kosten. "Und das jetzt gerade in diesen entscheidenden Tagen die EU da die Nerven verliert, ist kein gutes Zeichen", so Neubauer. Sie hätte sich dagegen gewünscht, dass Europa beim Thema Klimaschutz vorangeht.
Bei der anstehenden Klimakonferenz im brasilianischen Belém müsse nun gezeigt werden, dass das Pariser Abkommen stehe, auch wenn das 1,5-Grad-Ziel in diesem Jahrhundert nur noch schwer einzuhalten sei. Die Versprechen dahinter, niemanden zurückzulassen und um jedes Zehntelgrad zu kämpfen, blieben aber bestehen und müssten nun finanziell unterfüttert werden. Neubauer zufolge müssten gerade Staaten wie Deutschland jetzt zeigen, dass sie sich von Ausreißern wie Donald Trump nicht verrückt machen ließen: "Die Mehrheit der Staaten weltweit fährt einen ökologischen Kurs. Das heißt, Ausstieg aus Fossilen, Einstieg in die Erneuerbaren. Und da sollte Deutschland zeigen: Wir sind nicht die, die hinterhertrödeln und jetzt gerade auf den schwierigen Metern irgendwie die Laune verlieren. Sondern wir sind diejenigen, die selbstbewusst vorangehen."
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