13.11.2025 09:00 | Lebensmittelverband Deutschland e. V. | Gesundheit / Medizin
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0 Bewertung(en) Bewertung schreibenWenn die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen schwieriger wird - Unterversorgung und Mangelernährung im Alter
Berlin (ots) -
Anmoderationsvorschlag: Abwechslungsreich und ausgewogen zu essen - das haben wir alle schon mal gehört - ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Was aber für uns im Alltag - und gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit - durchaus schon eine Herausforderung sein kann, wird ab einem bestimmten Alter noch schwieriger. Tatsächlich ist es so, dass bei vielen Seniorinnen und Senioren das Risiko für eine Unterversorgung oder gar Mangelernährung mit zunehmendem Alter steigt. Das wiederum heißt, dass sie anfälliger werden für Krankheiten, weil ihnen Eiweiße, Ballaststoffe, wichtige Vitamine und Mineralstoffe einfach fehlen. Und das gilt noch mal mehr, wenn sie pflegebedürftig sind. Mario Hattwig hat sich mit dem Thema mal genauer befasst.
Sprecher: Nur weil man die 65 überschritten hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass man in eine Mangelernährung rutscht. Aber es kann passieren, weil sich im Alter einfach vieles ändert, so die Ernährungsexpertin Dr. Gunda Backes.
O-Ton 1 (Dr. Gunda Backes, 28 Sek.): "Die Portionen werden oft kleiner, auch weil der Kalorienbedarf sinkt, und gleichzeitig bleibt aber der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen gleich hoch oder kann sogar noch steigen durch bestimmte Erkrankungen oder auch Medikamente. Und manchmal schmeckt das Essen auch nicht mehr so gut wie früher. Das liegt daran, dass sich das Geschmacks- und auch das Durstempfinden ändern kann. Und wenn dann noch dazukommt, dass man vielleicht nicht mehr so gut kauen oder schlucken kann, dann ist die Gefahr groß, dass man einzelne Lebensmittel einfach weglässt."
Sprecher: Neben Vitamin C, Folsäure, Zink und Selen, fehlen gerade im Alter häufig die fürs Herz wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Auch Vitamin B12 und Eisen werden von vielen nicht mehr in den nötigen Mengen aufgenommen. Besonders weit verbreitet ist der Mangel an Vitamin D. Das kann der Körper zwar über die Haut mit Hilfe der Sonne selbst bilden.
O-Ton 2 (Dr. Gunda Backes, 30 Sek.): "Allerdings ist es natürlich so, dass im Herbst jetzt und im Winter in Deutschland die UV-B-Strahlung nicht ausreichend ist, um genügend Vitamin D zu bilden. Und dazu kommt, dass mit steigendem Alter diese Fähigkeit auch noch nachlässt. Wenn jetzt jemand bettlägerig ist oder immobil und sich nur sehr wenig oder gar nicht mehr im Freien aufhalten kann, dann ist es eben ein ganzjähriges Problem und diese Menschen sind dann besonders gefährdet, Vitamin-D-mangelernährt zu sein. Das Vitamin D brauchen wir einfach - nicht nur für Muskeln, Knochen und Zähne, sondern auch für unser Immunsystem."
Sprecher: Fehlen wichtige Nährstoffe, fühlen sich die Betroffenen oft müde, schlapp und antriebslos. Statt das aber schlicht als Folge des Alterns abzutun, solle man lieber genauer hinschauen, was gegessen wird, und wie viel.
O-Ton 3 (Dr. Gunda Backes, 28 Sek.): "Und das gilt ganz besonders natürlich in Pflegeeinrichtungen und auch für die pflegenden Angehörigen. Primär sollte man immer schauen, was man über die tägliche Ernährung erreichen kann. Also, dass das Essen gut schmeckt, dass es nährstoffreich ist. Mit einfachen Mitteln kann man da oft viel erreichen. Aber wenn das einfach nicht mehr reicht, können Nahrungsergänzungsmittel helfen, die Versorgung mit einzelnen wichtigen Mikronährstoffen zu verbessern oder auch sicherzustellen. Und an der Stelle können dann auch Ärzte oder Ernährungsfachkräfte beratend zur Seite stehen."
Abmoderationsvorschlag: Auf eine gute Ernährung und Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen zu achten, ist immer wichtig. Ab einem bestimmten Alter wird das noch mal wichtiger, vor allem dann, wenn die älteren Menschen pflegebedürftig sind. Mehr Infos zum Thema "kritische Vitamine und Mineralstoffe bei Seniorinnen und Senioren" gibt's unter nahrungsergaenzungsmittel.org.
Pressekontakt:
Lebensmittelverband Deutschland e. V.
Öffentlichkeitsarbeit
Manon Struck-Pacyna
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel. +49 30 206143-127
struck@lebensmittelverband.de
www.lebensmittelverband.de
www.twitter.com/lmverband
www.facebook.com/unserelebensmittel
www.instagram.com/unserelebensmittel
Original-Content von: Lebensmittelverband Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell
Anmoderationsvorschlag: Abwechslungsreich und ausgewogen zu essen - das haben wir alle schon mal gehört - ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Was aber für uns im Alltag - und gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit - durchaus schon eine Herausforderung sein kann, wird ab einem bestimmten Alter noch schwieriger. Tatsächlich ist es so, dass bei vielen Seniorinnen und Senioren das Risiko für eine Unterversorgung oder gar Mangelernährung mit zunehmendem Alter steigt. Das wiederum heißt, dass sie anfälliger werden für Krankheiten, weil ihnen Eiweiße, Ballaststoffe, wichtige Vitamine und Mineralstoffe einfach fehlen. Und das gilt noch mal mehr, wenn sie pflegebedürftig sind. Mario Hattwig hat sich mit dem Thema mal genauer befasst.
Sprecher: Nur weil man die 65 überschritten hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass man in eine Mangelernährung rutscht. Aber es kann passieren, weil sich im Alter einfach vieles ändert, so die Ernährungsexpertin Dr. Gunda Backes.
O-Ton 1 (Dr. Gunda Backes, 28 Sek.): "Die Portionen werden oft kleiner, auch weil der Kalorienbedarf sinkt, und gleichzeitig bleibt aber der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen gleich hoch oder kann sogar noch steigen durch bestimmte Erkrankungen oder auch Medikamente. Und manchmal schmeckt das Essen auch nicht mehr so gut wie früher. Das liegt daran, dass sich das Geschmacks- und auch das Durstempfinden ändern kann. Und wenn dann noch dazukommt, dass man vielleicht nicht mehr so gut kauen oder schlucken kann, dann ist die Gefahr groß, dass man einzelne Lebensmittel einfach weglässt."
Sprecher: Neben Vitamin C, Folsäure, Zink und Selen, fehlen gerade im Alter häufig die fürs Herz wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Auch Vitamin B12 und Eisen werden von vielen nicht mehr in den nötigen Mengen aufgenommen. Besonders weit verbreitet ist der Mangel an Vitamin D. Das kann der Körper zwar über die Haut mit Hilfe der Sonne selbst bilden.
O-Ton 2 (Dr. Gunda Backes, 30 Sek.): "Allerdings ist es natürlich so, dass im Herbst jetzt und im Winter in Deutschland die UV-B-Strahlung nicht ausreichend ist, um genügend Vitamin D zu bilden. Und dazu kommt, dass mit steigendem Alter diese Fähigkeit auch noch nachlässt. Wenn jetzt jemand bettlägerig ist oder immobil und sich nur sehr wenig oder gar nicht mehr im Freien aufhalten kann, dann ist es eben ein ganzjähriges Problem und diese Menschen sind dann besonders gefährdet, Vitamin-D-mangelernährt zu sein. Das Vitamin D brauchen wir einfach - nicht nur für Muskeln, Knochen und Zähne, sondern auch für unser Immunsystem."
Sprecher: Fehlen wichtige Nährstoffe, fühlen sich die Betroffenen oft müde, schlapp und antriebslos. Statt das aber schlicht als Folge des Alterns abzutun, solle man lieber genauer hinschauen, was gegessen wird, und wie viel.
O-Ton 3 (Dr. Gunda Backes, 28 Sek.): "Und das gilt ganz besonders natürlich in Pflegeeinrichtungen und auch für die pflegenden Angehörigen. Primär sollte man immer schauen, was man über die tägliche Ernährung erreichen kann. Also, dass das Essen gut schmeckt, dass es nährstoffreich ist. Mit einfachen Mitteln kann man da oft viel erreichen. Aber wenn das einfach nicht mehr reicht, können Nahrungsergänzungsmittel helfen, die Versorgung mit einzelnen wichtigen Mikronährstoffen zu verbessern oder auch sicherzustellen. Und an der Stelle können dann auch Ärzte oder Ernährungsfachkräfte beratend zur Seite stehen."
Abmoderationsvorschlag: Auf eine gute Ernährung und Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen zu achten, ist immer wichtig. Ab einem bestimmten Alter wird das noch mal wichtiger, vor allem dann, wenn die älteren Menschen pflegebedürftig sind. Mehr Infos zum Thema "kritische Vitamine und Mineralstoffe bei Seniorinnen und Senioren" gibt's unter nahrungsergaenzungsmittel.org.
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