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0 Bewertung(en) Bewertung schreibenHeute schon an morgen denken: altersgerechte und barrierefreie Treppen

Auch nachträglich gibt es von Treppenmeister einige Möglichkeiten, Treppen sicherer zu machen.
Steigungsverhältnis: Für einen sicheren Tritt im Alter wird ein Steigungsverhältnis 17 (Steigung) zu 29 (Auftritt) Zentimetern empfohlen. Die Treppe braucht nur geringfügig mehr Platz, als bei gängigen Maßen (19:25 cm oder 18:27 cm).
Steigung: Die Steigung muss bei jeder Stufe gleich sein. Hier muss beachtet werden, dass bei nachträglich eingebauten Fußbodenheizungen oder neuen Bodenbelägen die Geschosshöhe und damit die Steigung der ersten und letzten Stufe verändert wird.
Kontraste: Farbkontraste und Beleuchtungen machen die Treppenstufen und -kanten gut sichtbar.
Grundriss: Gewendelte Treppen schneiden gut ab. Treppen, die durch ein Podest unterbrochen werden, sind dagegen häufiger eine Gefahrenquelle. Laut Statistik passieren die meisten Unfälle am Anfang oder Ende eines Treppenabschnitts.
Beleuchtung: Alle Bereiche der Treppe sollten gut ausgeleuchtet sein. Seitlich angebrachte Wandspots, beleuchtet Stufenvorderkanten oder Lichtquellen im Handlauf sorgen für eine optimale Beleuchtung. Zusätzlich kann ein Bewegungsmelder, der das Licht automatisch einschaltet, hilfreich sein.
Handlauf: Um sich ideal beim Gehen abstützen zu können, sollte der Handlauf bequem, mit der Hand zu umfassen, griffig und stabil sein und über die gesamte Länge der Treppe reichen. Ein zweiter Handlauf lässt sich nachträglich einbauen, am besten in einer Höhe von 80 bis 110 Zentimetern.
Halbstufen: Durch Zwischenpodeste, sogenannte Halbstufen, muss mit einem Schritt nur die halbe Steigung überwunden werden. Sie sorgen für mehr Stabilität bei der Gewichtsverlagerung und sparen Kraft, lassen sich jederzeit nachträglich anbringen und auch leicht wieder entfernen. Die KfW gewährt für Halbstufen Zuschüsse innerhalb der Förderprogramme für altersgerechten Umbau.
Mehr Informationen unter www.treppenmeister.com.
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